Wie Pornographie langfristig unsere Gehirne schädigt und unsere Leistung verschlechtert

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Männer jeden Alters, egal ob jung oder alt, klagen häufig über Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Motivationslosigkeit. Viele denken dort direkt an Depression, allerdings gibt es ein weitverbreitetes Phänomen von dem viele Männer nichts wissen oder nichts wissen wollen.

Das Phänomen heisst Pornosucht.

Eins vorweg: dies ist kein religiös oder ethisch motivierter Text! Wir beleuchten hier lediglich den Effekt von pornographischen Filmen und Bildern auf unser Gehirn und unser tägliches Leben.

Die Nachteile von Pornokonsum:

  • weniger Energie, häufige Müdigkeit, fehlende Motivation
  • weniger Konzentration und Fokus auf der Arbeit
  • vermindertes Interesse an echten Frauen oder diese kennen zu lernen
  • eventuelle Erektions- und Leistungsstörungen bei echten Frauen
  • das Gefühl zu wenig Zeit zu haben

Wie ‚Pornos gucken‘ das Gehirn langfristig schädigt

Setzt man eine männliche Ratte und eine weibliche Ratte in einen Käfig zusammen, werden sie schon bald versuchen sich fortzupflanzen. Nach einer Weile jedoch sinkt das Interesse der männlichen Ratte, auch wenn das Weibchen gerne weiter machen würde.

CEgraph_1-350x255Ersetzt man jedoch das Weibchen mit einer anderen Ratte, verspürt das Männchen plötzlich wieder Lust und kann von neuem loslegen. Dieses Experiment kann man zigfach wiederholen und die männliche Ratte wird so lange versuchen die Weibchen zu befruchten solange diese ständig ersetzt werden. Auf der Grafik ist dies noch einmal verdeutlicht.

 

Dieser Effekt heisst Coolidge-Effekt. Diesen besitzen alle Säugetiere damit die eigenen Gene möglichst weitläufig verteilt werden.

Und genau dieser Effekt wirkt wenn Männer Pornos konsumieren. Unser Gehirn gauckelt uns vor, dass wir gerade die Frauen in den Filmen oder auf den Fotos befruchtet haben und motiviert uns dies bei zu behalten. Aus diesem Grund schauen sich Männer auch selten einen Porno mehrfach an, weil der Coolidge-Effekt ausbleibt und das Gehirn sich abschaltet.

Pornos belohnen unser Gehirn – und wir fühlen uns gut

Der oben beschriebene Effekt funktioniert nur weil unser Gehirn dabei Dopamin (ein Neurotransmitter) ausschüttet. Dopamin wird auch umgangssprachlich ‚Glückshormon‘ genannt, da es positiv auf unsere Stimmung wirkt. Doch ein Problem gibt es dabei.

Unser Gehirn schüttet Dopamin aus, das von sogenannten Dopaminrezeptoren empfangen wird. Schüttet unser Gehirn zuviel Dopamin aus, stumpfen die Rezeptoren ab. Wenn dies geschieht, brauchen die Rezeptoren mehr Dopamin um aktiviert zu werden und uns Glücklich zu machen. Ein Teufelskreis beginnt.

Nicht nur bei Sex schüttet unser Gehirn Dopamin aus, sondern auch bei anderen Sachen die wir mögen oder interessant finden. Wenn wir fettiges Essen oder zuckerhaltige Cola oder einfach Bier trinken, schüttet unser Hirn Dopamin aus.

Die Sucht nach Neuem

Dopamin hat eine wichtige Aufgabe. Dopamin verleitet uns dazu neues zu Erkunden. Ein neues Auto, eine neue Folge einer Fernsehserie, ein Frau die wir noch nicht kennen, einen Porno den wir noch nicht gesehen haben. Wie bei allem Neuen wird der Reiz schwächer, je vertrauter es uns wird und der Dopaminspiegel sinkt. Ein neues Auto zu fahren ist freut uns am Anfang doch wird es nach und nach ‚normal‘ für uns. Ein neuer Porno ist interessanter als den, den wir gestern schon gesehen haben.

graph2Der Test mit den Ratten lässt sich auch mit Menschen durchführen. Hierzu wurden den Testern 18 mal hintereinander derselbe Pornofilm gezeigt und dabei die Stärke der Erektionen gemessen. Die Erektion war zu Beginn am stärksten und verschlechterte sich damit zunehmend.

Beim 19. Mal wurde ein neuer Film gezeigt und die Stärke der Erektion war wieder auf der Höhe des ersten Mals. Dies ist in der gelben Markierung in der Grafik zu erkennen.

Internetpornos machen es einfach neue Sachen zu finden. Die nächste Szene ist nur einen Mausklick entfernt, die nächste Frau auch. Mit mehreren Browserfenstern gleichzeitig befruchtet ein Mann wenn er 10 Minuten Pornos schaut mehr Frauen als seine Vorfahren in ihrem ganzen Leben. Dafür ist unser männliches Gehirn einfach nicht ausgelegt. Diese ganzen Reize überlasten das Gehirn.

Porno-Sucht ist keine Sex-Sucht sondern Sucht nach Neuem.

Das ist der entscheidende Punkt. Porno-Sucht ist eine Abhängigkeit von neuen(!) Erfahrungen und Eindrücken auf dem Bildschirm. Weder Sex noch Masturbation sind das Problem. Ständig neue Pornos mit frischen Weibchen sind das Problem.

Es ist leichter nach Pornos süchtig zu sein als nach Kokain oder Alkohol

Drogen stimulieren unser Gehirn. Es gibt aber zwei Sachen die unser Gehirn mehr stimulieren als Drogen: Essen und Sex (beides zum Überleben wichtig und daher tief in unserem Hirn verankert)

Unser Belohnungssystem ist darauf trainiert unseren Körper am leben zu halten, daher nimmt die Nahrungsaufname eine wichtige Stellung ein. Aus diesem Grund sind 75% der Amerikaner übergewichtig und 35% krankhaft fettleibig. Unser Belohnungssystem ist immernoch auf dem Stand von vor einigen tausend Jahren. Dort war es wichtig fetthaltige Nahrung zu essen und Fettreserven aufzubauen umzu überleben.

Das selbe gilt für die Fortpflanzung. Dort schreitet der Pornokonsum ein und greift direkt in das Belohnungszentrum des Gehirns ein.

Die Gehirnänderungen von Männern die Pornos schauen

d2receptorsDie Veränderung der Dopaminrezeptoren kann man physisch in Gehirnscans nachweisen. Im Vergleichsbild links sieht man das Gehirn eines Mannes der keine Pornos konsumiert, rechts sieht man das Hirn eines Mannes der oft Pornos schaut. Die größten Veränderungen gibt es im Belohnungszentrum des Gehirns.

Was passiert wenn die Rezeptoren abstumpfen bzw. abgebaut werden?

Je mehr sich das Gehirn an den übermäßigen Dopaminausstoß gewöhnt, desto mehr bauen die Rezeptoren ab. Das Belohnungszentrum gewöhnt sich an eine Stimulation, die es im richtigen Leben nicht gibt. Dies führt dazu, dass man weniger Freude an Sachen / Menschen hat, häufiger Müde und Unmotiviert ist und weniger mit sich selbst anfangen kann.

Zusätzlich zu den alltäglichen Problemen können noch starke sexuelle Probleme kommen. So kann zum Beispiel die Erektion und die Leistung beim Sex mit einer richtigen Frau schwächer sein, weil eine richtige Frau in der Regel langweiliger als die Frauen in den Pornos sind.
Ausserdem lässt sich beobachten, dass Männer immer extremere Pornos brauchen um die Neugierde der Dopaminausschüttung zu befriedigen. Diese extremen Sexualpraktiken werden selten im echten Leben ausgelebt, sodass das Verlangen an richtigem Sex verringert wird.

90% der Männer die das Internet nutzen schauen sich häufig Pornos an

Deshalb kann man hier von keiner Krankheit sprechen. Es ist ein Trend der extreme Auswirkungen auf das alltägliche Leben und die Leistung hat. Die Männer die keine Pornos konsumieren und daher noch ein normales Dopaminlevel haben, haben einen Vorteil denen gegenüber. Sie sind leistungsfähiger im Beruf, haben mehr Spass am Leben und haben einen gesünderen Lebensstil.

Diese Männer haben ausserdem ein extrem gesteigertes Selbstbewusstsein, ein erhöhtes Energielevel, gesteigerte soziale Fähigkeiten sowie härtere Erektionen und bessere Leistung im Liebesleben.

Die gute Nachricht: es gibt eine einfache Lösung

Die Lösung heisst: Verzicht auf pornographische Filme und Fotos. Sex und Masturbation haben nichts mit dem übermäßigen Dopaminausschuss zu tun, der das Gehirn negativ verändert.

Wenn man übermäßige sexuelle Reize aus seinem Tagesablauf verbannt, kann man nach den ersten 14 Tagen bereits Veränderungen spüren. Die Dopaminrezeptoren können sich innerhalb von 3 bis 6 Monaten komplett zurückentwickeln. Dies kommt darauf an, wie lange und intensiv man Pornos konsumiert hat.

Bin ich süchtig nach Pornos?

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Diese Frage werden Sie sich vermutlich nach dem Lesen des Artikels stellen. Eine direkte Antwort ist nicht einfach.

Können Sie 14 Tage komplett auf Pornos verzichten? Dazu gehören Videos, Bilder und erotische Texte. Wenn Sie diese zwei Wochen nicht ohne einen Rückfall überstehen oder es Ihnen sehr schwer fällt, haben Sie vermutlich ein Problem und bereits geschädigte Rezeptoren.

Es geht hierbei um den visuellen Reiz. Masturbation oder richtiger Sex hat nichts damit zu tun. Alleine schon das Betrachten von sexuell anregenden Bildern kann die Dopaminproduktion übermäßig anregen.

Ein guter Indikator ist übrigens auch wenn man sich weigert den zwei Wochen Test zu machen. Wenn Sie Ausreden erfinden wie „das stimmt nicht“ oder „ich habe damit kein Problem“ ist die Wahrscheinlichkeit hoch das Sie eben doch eins haben. Wenn Sie kein Problem haben, stehen Sie die zwei Wochen ohne Probleme durch.

Gibt es Studien die das alles hier beweisen?

Ja, die gibt es. Es gibt zwei (Studie 1Studie 2) große Studien über dieses Phänomen und zwei Informationsseiten (stopporn.deyourbrainonporn.com) zu diesem Thema.

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Frank ist leitender Redakteur für die Bereiche Gesundheit, Fitness sowie Liebe- und Beziehungen. Seit mehreren Jahren ist er aktiv als Lifestyle-Coach tätig und hat schon hunderten Männern mit der Bewältigung ihrer Probleme geholfen.

31 Comments

  1. Klaus Peter Dombrowski

    8. Dezember 2014 at 2:36

    hallo, hab schon bezahlt, wegen der Pornosuchterapie. Meine frage ist, was oder wie geht es weiter und was muss ich tun oder bekomme ich.

    • Frank Kern

      9. Dezember 2014 at 21:51

      Hallo Klaus,
      wo hast du denn speziell Probleme? Im letzten Absatz sind zwei Seiten verlinkt die sich nur diesem Thema widmen, da wirst du sicherlich fündig werden.
      LG,
      Frank

  2. Michael

    24. Dezember 2014 at 15:16

    Wir haben eine langweilige Gesellschaft. Frauen sehen mittlerweile aus wie Männer. Ziehen sich an wie Männer.
    Welcher Mann hat da noch Lust drauf. Natürlich kann man nicht alle Frauen Pauschalisieren. Dazu kommt noch die Triebe der Männer. Frauen sind auch nicht mehr attraktiv,weiblich.
    Somit ist ja klar das die Porno Industrie das ausnützt und eben davon profitiert. Deutschland gehört nicht umsonst zu den Porno Hochburgen. Traurig die Bilanz. Die Emanzipation und der Feminismus haben unser Beziehung zu den Geschlechtern komplett zerstört.Ich sehe da auch kein Licht mehr das wird noch schlimmer. Studien sind gut nur Lösen sie nicht das Hauptproblem und das ist der Feminismus und die Unterdrückung der Männlichkeit in unseren verweiblichten Gesellschaft.

    • Ralf

      15. September 2016 at 21:10

      Sehe ich auch so!
      Deutsche Frauen sind tendenziell die unweiblichsten weil sie sich am stärksten von dem feministischen Einfluss in der Gesellschaft manipulieren und bevormunden lassen, sich also entweiblichen. Ich glaube, viele würden gerne stärker ihre natürliche weibliche Seite leben, trauen sich aber kaum noch durch den gesellschaftlichen Druck.
      Das ist sehr traurig!!! Für alle!

    • Daissi

      24. Januar 2017 at 11:45

      “Wenn Sie Ausreden erfinden wie „das stimmt nicht“ oder „ich habe damit kein Problem“ ..” oder der Feminismus ist schuld…

  3. Cource

    18. Juni 2015 at 17:00

    Dopamin wird bei fast allen Aktivitäten ausgeschüttet zum Beispiel kaufen wir eine Zeitung nicht weil wir süchtig nach Informationen sind, sondern weil wir süchtig nach Neuem oder Unbekanntem sind, welches eine dopaminausschüttung bewirkt-wir können uns dem allgegenwärtigen Manipulations-und konsumterror nur durch eine Entwöhnung/Entzug /Enthaltsamkeit , entziehen

  4. Frank Fisher

    22. November 2015 at 14:59

    echt ein sehr ausführlicher Artikel und ich finde gut, dass er besonders die Chemische und Neurobiologische Seite der Pornosucht betrachtet. Das findet man sonst kaum und um sie zu bekämpfen kann es nie schaden mehr über sie zu wissen. Auch wenn es schwer ist kann es jedoch jeder schaffen sie loszuwerden. Es ist zwar schwierig aber wenn die Sucht noch nicht zu extrem ist und man die Hilfe von Freunden und Verwandten hat kann man es schaffen Pornos zu vermeiden. Viel hilft es schon den Zugang zu Pornos zu erschweren.

  5. Monika

    2. Mai 2016 at 17:50

    Ich finde diesen Artikel absolut der Zeit entsprechend und sehr gut. Porno ist aber schon lange nicht mehr nur “Männersache” sondern auch Frauen gehen ins Netz. Ich mache hier jetzt etwas Werbung, aber nur, weil ich finde, dass wir beide Seiten beleuchten sollten und auch Männer verstehen Frauen nicht immer so, wie sie sollten. In “21 Shades of Shame” Sexualität im 21.Jahrhundert geht es um genau diese Themen, Sexfrust und Pornostyle Sexualität – in jedem Alter.
    Dabei ist es ziemlich aussichtslos, den Zugang zu erschweren, denn irgend einer hat immer einen Clip auf seinem Smart, und das beginnt bereits im Schulalter.
    Vielleicht sollten wir uns auf breiter Ebene darüber klar werden, dass es in erster Linie ein Gesellschaftsproblem ist, welches von der Wirtschaft mit massiven Budgets am Laufen und Leben erhalten wird.
    Der Kunde ist König. Wenn der Kunde beginnt zu verstehen, dass er nur eine weitere Milchkuh ist, vielleicht haben wir dann eine Chance?
    Mehr Infos für interessierte auf http://21-shades-of.ch oder amazon.de

  6. Micha

    29. August 2016 at 11:46

    Hallo zusammen,
    diese bericht über Pornosucht und ihrer Entstehen ist für mich einmalig!
    Ich selbst schaue bestimmt seit über
    20j Pornos und kriege immer noch nicht genug…
    Habe seit ca 5j erst erkannt dass Pornos schauen wirklich seelische störung verursacht und verursacht hat…!
    Habe in diese 5J mich selber schlau gemacht, und erst seit ca 1j dies erkannt dass es Chemisch bedingt ist und daher diese Unterlegenheit ständig weiter zu schauen!
    Bin zufällig über diesen Bericht gestolpert und das hat mir meine Selbsterkenntnis nun Bestätigt, alles was hier geschrieben ist, ist zu 100% auch bei mir so, und somit auch bei anderen Männer.
    Nicht die wir suchen die Pornos, sondern die Pornos ziehen uns zu sich, und wie?
    An Nächsten Tag arbeiten und Hirnzellen wie gewohnt, und was wiedergeben sie wieder? Natürlich erotischen Bilder vom vortag das wir dann sogar weiter fantasieren, das Dopamin steigert sich im Hirn, wir sind wie im Rauschzustand, lässt die konzentrazion unserer fantasien nach, dann suche wir gleich nach Pornos um unanstrengend unserer Dopaminausschüttung verlangen weiter zu erlangen ( das ist mir nun bewusst geworden).
    Alpha-man ich danke Dir vielmals für Deine Aufklärung!

  7. Max

    6. September 2016 at 13:34

    Meine frage wäre, inwieweit sich das auch auf erotische Literatur ausweiten lässt? Da würde dann ja der visuelle Stimuli fehlen

    • Merad

      19. Oktober 2016 at 14:44

      Ich glaube, dass wurde schon erklärt mit dieser Illusion des “Befruchtens”. Wir sehen reale Frauen nackt, was die Sucht stimuliert, während erotische Literatur eher den Fantasiekasten trainiert und man sich trotz allem im Klaren darüber ist, dass es keine Realität ist.

      Bei Pornofilmen kann das Unterbewusstsein schwerer Unterscheiden. Wäre meine Hypothese.

  8. Ralf

    15. September 2016 at 22:06

    Ich muss gestehen, dass auch ich fleißig konsumiere…

    In gewisser Weise wirkt dieser Konsum bei mir aber auch wie eine Therapie und darum würde ich ihn keineswegs zu sehr verteufeln. Er schärft meinen Verstand, lässt mich klarer Denken, eliminiert falsche Vorstellungen/unbewusste Prägungen, erdet mich und wirkt mittlerweile sehr beruhigend auf mich. Ich genieße mittlerweile das Ganze recht entspannt und erfreue mich an der Schönheit der Frauen ohne dass ich unbedingt den Drang zur Masturbation verspüre.

    Manch einer mag das als Abstumpfung oder “Dopaminresistenz” bezeichnen, ich bin mittlerweile sehr ausgeglichen und würde sagen, dass das gesundheitlich von Vorteil ist. Das war am Anfang bei mir keineswegs so.

    Vielleicht bin ich aber von meiner Veranlagung auch nicht so sehr der “Phantasiefreak” und liebe mehr die Ratio, den gesunden Menschenverstand, das Natürlich-Ursprüngliche. Mache mir daher auch nichts aus Romanen (langweilen mich, sind mir zu langatmig), ebensowenig aus Alkohol (erscheint mir unsinnig, warum sollte ich mir den Verstand vernebeln und mich hinterher schlecht fühlen?). Ich bin aber keineswegs ein gefühlloser Klotz oder Roboter, da bin ich noch meilenweit entfernt davon. Im Gegenteil, ich möchte von mir behaupten, das ich sehr von Herzen lieben kann, da ich sehr in mir ruhe, auch Dank des Pornokonsums!

  9. Alex

    28. September 2016 at 0:20

    Entschuldigung, dann bin ich wohl der einzige Mann der Pornos sieht mit einem gesunden Verhältnis zu seiner Sexualität. Ich schaue seit ich 16 bin Pornos. Jetzt bin ich Mitte 20 und habe seither diverse gesunde Beziehungen, und auch ausserhalb davon Frauen kennen gelernt und mit ihnen Sex gehabt. Und ich fühle mich dabei Hervorragend!

    • Michael

      4. Januar 2017 at 23:05

      Hallo Alex,
      also wenn Du seit 16 Jahren ständig Pornos schaust, und begründest das Du “diverse” Beziehungen hattest und auch außerhalb davon einige Frauen kennengelernt hast und Sex mit diesen hattest,….. ist dann Dein Sexverhalten nicht dem Rattenvergleich gleich zusetzten ? Gerade eine richtige, tiefe und innige Partnerschaft, bringt doch durch das Vertrauen, das gegenseitige Kennenlernen, eine starke Verbindung wodurch auch erst wahre Liebe entsteht und dadurch die Sexualität erst richtig schön wird. Die Aussage das Du wohl der einzige Mann mit einem gesunden Verhältnis zur Sexualität bist, obwohl Du Porno siehst, …. finde ich nicht stimmend. Die Ratte die mit 20 anderen Ratten sich fortpflanzt, fühlt sich sicherlich auch die ganze Zeit hervorragend. Aber irgendwie sind wir Menschen ;-)

  10. Johanna

    9. Dezember 2016 at 16:30

    Hallo Frank,

    Daumen hoch für den ersten sachlichen und treffenden Beitrag im www, den ich bisher gelesen habe! Es gibt nur ein Problem: Ich bin nicht der Mann, der sich vom “Laster” befreien muß, sondern die leidende Ehefrau. Seit Jahren lese ich ständig nur, “die Frau ist schuld, weil sie schlechte Laune hat, nicht gut ist, keine Lust hat; der Mann arbeitet zuviel, hat Streß; die Geburt der Kinder, … .” Ganz ehrlich – danke für den Beitrag, der für mich wirklich plausibel ist.
    Wenn Du nun noch eine Lösung für die Ehefrauen/Freundinnen hast – bitte her damit!

  11. Gordonhh

    15. Januar 2017 at 12:44

    Hallo, ich glaube an Verschwörungen und möchte kurz meine Gedanken über das System erläutern und was ich dank des Schreibers dieses Berichtes dazu erlernt habe.

    Ich denke dass das System schwache und hirnamputierte Zombies haben will, ich habe mich in einigen der Zeilen wieder gefunden.
    Ein Staat der Bürger hat die demotiviert sind und weniger selbstbewusstsein die werden auch bereits bei einer Polizeilichen Vernehmung am selbstbewusstsein zweifeln obwohl sie aus ihrer sicht im Recht stehen.
    Also fazit; durch die Asozialisierung von Mann zu Frau steigen die Singelraten vorallem der Respekt der Menschlichkeit.

    Warum ich denke das es das System macht?
    Wer bitte zahlt für Pornos? Man sagt wir sollen süchtig werden und dann Monatlich Mitglied auf Internetseiten werden, wer hat das bei den ganzen seiten nötig? Ich finde über google über 30seiten die volle längen neuer Videos zeigen.
    Keiner zahlt heutzutage für ein Porno, alleinschon aus dem Grund dass heute alles über onlineüberweisung und rückverfolgbar für immer ist.
    Wer will dass die Mutter oder Frau auf dem Kontoauszug sieht porn.com 69Euro?
    Es entstehen immer mehr immer heftigere Pornos und jemand finanziert das.
    Kalr gibt es einige Spinner die den Werbemüll kaufen, aber laut den Videos müssten wir alle Penispummpen 30 fach haben.
    Wobei mir fällt grad ein dass die Pharma unternehmen für Viagra ebenfalls das Interesse an unerigierten Penissen hätten.
    Es wird letzendlich auch Werbung dafür gezeigt.
    Die Porno Industier macht uns stumpf, wir kriegen vor der Frau keinen hoch, Pfitzner freut sicht, die Politik freut sich, die Tablette kostet 50euro somit freut sich auch die Wirtschaft.
    Wir sind am Arsch, wir müssen Frauenrechte neu definieren, eine komplette radikale abschaltung von Pornographie muss umgesetzt werden.
    Es geht um die erektion und die sozialen Bindungen unserer Kinder. Sofern wir noch einen hoch bekommen um diese zu zeugen.

  12. Lisa

    17. Januar 2017 at 20:10

    Danke für euren Beitrag !

    Nicht anders haben wir es auf unserer Website auch erklärt: Pornos können schädlich sein !

    Nicht für alle natürlich aber für einige ! Gut wenn es noch mehr Leute gibt, die dem Thema auch hier in

    Deutschland etwas nachgehen. Ich sehe da noch erheblichen Nachholbedarf hier bei uns =)

    Ach ja und der 2 Wochen Test (14 Tage auf alle visuellen Reize zu verzichten) ist wirklich wichtig.

    Nur dann erfährt man, ob man zu denen gehört, bei denen Pornos schädlich wirken oder nicht.

    Viele Grüße ! =)

  13. Patrick

    3. Februar 2017 at 2:37

    Ich habe eine Frage!

    Mein Name ist Patrick und ich bin noch keine 20Jahre alt und Schüler. Ich habe eine Freundin und wir sind auch sehr glücklich zusammen. Ich verbringe viel Zeit mit ihr auch im Bett ;)
    Wenn ich Mal zu Hause bin und auch einfach Mal Zeit für mich habe, dann gucke ich Pornos. Einfach weil mir das viel Spaß bringt und eventuell abhängig von der Droge Porno bin.

    Wie dem auch sei. Auf jeden Fall: Wenn ich also masturbiere ohne Pornos zu gucken, dann regenerieren meine Dopaminrezeptoren und mir wird meine Freundin noch besser gefallen, richtig?

    Ich finde diesen Artikel von dir Frank echt beeindruckend, Danke an dieser Stelle dafür!
    Ich hoffe, dass ich bald eine Antwort auf meine Frage bekommen werde.
    Danke jetzt schon Mal

    LG
    Patrick
    P.S. jetzt weiß ich, warum ich ganz am Anfang, bei den ersten Malen, Schwierigkeiten hatte Sex zu haben.

    • Patrick

      3. Februar 2017 at 2:40

      Ach ja, und darf ich dann so, ganz ohne visuelle Reize, den 14 Tage Test bestehen?
      Interessiert mich brennend… Hehe

  14. Female

    23. März 2017 at 23:08

    Ich bin weiblich und habe dieses problem auch. Selbstbewusstsein, gesünderer lebensstil usw was hier alles aufgefährt ist…ja wenn man das hätte bräuchte man ja nicht mit pornos anfangen..

  15. Zen

    7. Mai 2017 at 21:42

    Hey, also erstmal zu mir. Bin 21 und habe nun seit knapp 2 Jahren eine feste Patnerin. Ich habe erst mit 16 angefangen zu Masturbieren und halt dann mit 16 1/2 die ersten Bewegtbilder im Internet gesucht. Kam durch einen Freund auf eine Pornoseite (kannte wirklich keine da ich mich damit nicht beschäftigt habe, habe mich nicht einmal getraut auf einen Gedanken mir einen zu wedeln :D) und dann fing es an. Bis ich 19 war habe ich gut 2 mal am Tag á 1 Stunde nach Pornos geschaut und eben auch Masturbiert. Bis ich nicht mehr das gefunden habe was mich befriedigt.. nach Hentai habe ich die Reißleine ziehen müssen, da mir nur noch Schwulen/Tier/SM und anderer kranker scheiß an Pornos blieb. Ich hatte bis dato keine Freundin. Klar ich wollte wie jeder Kerl in dem alter mal ne richtige Freudin haben, jedoch war das (obwohl ich nicht ne Kartoffel bin) wohl ein Ding der Unmöglichkeit (im Nachhinein habe ich immer von den Mädchen erfahren das sie mich gut fanden aber ich zu wenig gemacht habe). Nach diesem Dämpfer hatte ich einen kurzen Moment der einsicht und lernte meine jetzige Freundin kennen.. war aber eher so das wir geredet haben und irg wie lief es auf nen Kuss hinaus. Halbes Jahr Pause (in dem ich nur noch sporadisch Pornos konsumiert habe) und nun bin ich mit ihr zusammen, menschlich hervorragend, sexuell… geht :/ und das liegt an mir.. dadurch das ich immer noch die extremeren Dinge suche es aber unterdrücken muss und für mich auch so halte.. aber ich habe es bisher kein einziges mal geschafft 2 Wochen durch zu halten, da Videospiele, fernsehen, newsseiten und selbst die Zeitung Sexuell überladen ist. Nun möchte ich fragen wie es möglich ist 2 Wochen Medien aus dem weg zu gehen. Wie soll ich das als Programmierer und Student schaffen? BTW erbbedingt habe ich einen Testosteronwert von 2.1 (bekomme in 9 Tagen die erste 3 Monatsspritze und habe schiss wie sau das ich in alte Muster falle) 3.5 ist unterstes minimum in meinem Alter.
    GN8 Zen

    • Heinrich

      29. Juni 2017 at 16:18

      Ich bin sehr ùberrascht ùber diesen negatifen Feststellungen.

  16. JJ

    27. Juni 2017 at 21:17

    Hi, erst mal zu mir: Ich bin 18, männlich, single und habe leider noch keine sexuellen Erfahrungen außer Selbstbefriedigung. Ich masturbiere seit dem ich 10 bin, schaue Pornos und lese pornographische Texte seit dem ich 14 bin und seit 2-3 Jahren masturbiere ich quasi täglich (dabei denke ich mal nur an ein Mädchen aus meiner Klasse oder ein Model und schau mir ggf. “normale” Bilder von dieser an, meistens lese ich jedoch Sexgeschichten oder schaue Pornos, außerdem schaue ich mir noch gerne Bilder aus der SI Swimsuit an). Im letzten Jahr habe ich täglich min. 1 mal pornographisches konsumiert und masturbiert, in den letzten 4 Monaten min. 2-3 mal täglich (vlt. zum Abbau des Abiturstress). Bisher hielt ich das nicht für ein Problem, da es weder meine schulischen Leistungen, noch meine sozialen Kontakte beeinträchtigte, in den letzten 4 Wochen musste ich jedoch feststellen, dass ich von softcore und “weicherem”, “netterem”, als dem was echtem Sex noch halbwegs nahe ist nicht mehr wirklich erregt werde und auch die “normale” Pornographie mich nicht mehr wirklich glücklich macht (ich bin jetzt mehr zu “zufrüh kommen” und “unerlaubt in ihr kommen” gegangen, da das quasi die dunkle seite meiner sexualität ist und härteres zeug mich noch nie erregte und es auch immer noch nicht tut). Ein Beispiel: Noch vor einem Jahr brachte mich das Musikvideo zu “Booty” von JLo im kürzester Zeit heftig zum kommen, jetzt kriege ich davon nicht mal mehr eine Erektion. Außerdem habe ich festgestellt, das meine Erektionen in letzter Zeit nicht mehr zu hart sind wie früher.

    Nach intensiver Internetrecherche hab ich bei mir zumindestens in einen gewissen Grad Masturbations-, Orgasmen- und Pornosucht diagnostiziert. Da ich ein sehr nettes Mädchen in Aussicht habe, das auch ziemlich genau mein Typ ist würde ich gerne etwas gegen meine Probleme unternehmen (Gedanken an sie nackt oder das anschauen von Bildern von ihr im Bikini erregen mich noch vergleichsweise stark, aber für meinen Geschmack nicht stark genug, früher war ich leicht erregbar und kam nicht sonderlich schnell, heute bin ich recht schwer erregbar und komme entweder ganz schnell oder garnicht). Heute fällt es mir auch viel schwerer mir meine Traumfrau vorzustellen und das als ausreichende Sexfantasie zum masturbieren zu haben. Dazu kommt, dass ich früher immer wieder feuchte Fantasien hatte, durch die ich von ganz alleine 1-2 mal täglich eine Erektion hatte, solche Fantasien fallen mir heute sehr schwer (ich habe eine recht ausgeprägte Fantasie und kann mir eigentlich vieles leicht ausmalen). Noch dazu macht mir Sorgen, dass ich früher Pornographisches konsumiert war, weil ich schon geil war (ich habe es nur selten wirklich gebraucht), jetzt konsumiere ich es weil ich geil werden will (ich brauche es jetzt fast immer). Die Orgasmen wollte ich immer gleich, aber bisher haven sie sich mir immer selber dargeboten, während ich sie jetzt schon fast erkämpfen muss.

    Ich überlege nun, ob ich vlt einfach nur gestresst bin und mein Hirn überlastet ist oder ich vlt leicht depressiv bin, mir ist zur zeit alles etwas viel (erst Abistress und dann das ganze zeug, dass erledigt werden muss, wenn man 18 wird) und mein hat zur Zeit auch keinen wirklich Rhythmus oder Plan. Wenn das so wär müsste sich meine Situation ja wieder besser werden, wenn ich den Stress hinter mir habe, mein Leben wieder in einen annehmbaren Rhythmus gebraucht und wieder mehr unternommen und entspannt habe.

    Meine Probleme, gerade das mit der Härte belasten mich jedenfalls zunehmend, also habe ich überlegt nicht abzuwarten, sondern recht radikal mit Pornoverzicht zu arbeiten, zumindestens mal 14 Tage um zu schauen, ob sich etwas tut, nun stellt sich mir jedoch die frage, ob das bei meinen Problemen überhaupt hilft und, ob nicht sogar auch noch ein Masturbationsverzicht notwendig ist.
    Außerdem würde mich interessieren, ob z.B. Bilder von Kate Upton im knappen Bikini in der Sports Illustrated oder Bilder von ne Mädchen auf Insta in engen Hot Pants bereits zu der Art von visuellem Material gehört, auf das ich bei einem Pornoverzicht beim masturbieren verzichten müsste.
    Ich brauche nun schon lange viel sexuelle Befriedigung und finde das auch nicht schlimm, auch möchte ich langfristig eigentlich auf etwa einen Orgasmus täglich kommen (ich denke mal relativ egal ob durch Masturbation oder Sex).
    Ich denke mal nicht, dass das ein Problen sein sollte, vorallem, da immer mehr Studien belegen, dass häufige Orgasmen, Sex, Selbstbefriedigung sehr gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden sind.

    Es gibt noch etwas, das ich erwähnen sollte: Früher habe ich mir ab und zu meine Traumfrau so lebhaft vorgestellt, dass ich eine Art Nähe und Verbindung gespürt habe, als hätte ich eine Freundin und würde an die denken, diese Nähe und Verbinden erreiche ich jetzt nicht mehr.

    Sorry für den langen Text, aber es gibt sonst keine Seite, die dieses Thema so gut darlegt und schon mal vielen Dank im Voraus für Antworten, Rückmeldungen und Hilfe.

    LG JJ

    (Ich habe meinen Kommentar erneut gepostet, da der erste verschwunden ist, sollte jener nur zur Überprüfung rausgenommen worden sein, bitte ich um Verzeihung und darum diesen Kommentar zu veröffentlichen.)

    • Frank

      2. Juli 2017 at 0:27

      Hi JJ, danke erstmal für das Lob! :)
      Zu deinen Problemen: es ist natürlich schwierig einwandfrei festzustellen, woher die Probleme entstanden sind. Bei dir kann es wirklich der Stress und die Umstellung von deinem Alltag sein und das würde sich dann in näherer Zukunft von selbst lösen. Auf der anderen Seite hört sich das was du dort beschreibst (insb. der stärker werdende Konsum zu immer härteren Medien) nach einer anfänglichen Pornosucht an.

      Was hälst du davon einmal für 30 Tage die Hände von Pornos (und deinem Penis ;)) zu lassen? Nach einem Monat solltest du auf jeden Fall positive Veränderungen feststellen können, sofern deine Probleme durch den Pornokonsum hervorgerufen werden. Ob etwas zu erotisch ist oder nicht, kannst du ganz einfach selbst fest stellen, indem du dich fragst ob du deinen Eltern das Bild / Video / was auch immer zeigen würdest, ohne Scham oder ein schlechtes Gefühl zu empfinden? Oft ertappt man sich bei der sogenanten nofap-challenge beim sich selbst austricksen, indem man selbst kreativ wird.

      Gute Hilfe mit aktivem Austausch kannst du übrigens bei Reddit finden (entweder hier: https://www.reddit.com/r/NoFap/ oder du suchst einfach nach nofap).

      Alles gute!

  17. Thomas

    4. Juli 2017 at 23:08

    Hallo!

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Auch ich habe mich darin wiederentdeckt. Pornos lassen einen so richtig abstumpfen und man betrachtet Frauen in seinem Umfeld nur noch als Lustobjekte.

    Ich habe echt gemerkt, dass ich Frauen kaum als Menschen mit Gefühlen wahrgenommen habe, sondern nur auf ihr Äußeres beschränkt habe.

    Teilweise habe ich bei vielen Frauen auch abgewunken, d. h. sie nicht für mich als potenzielle Partnerin in Frage kommen lassen, da sie z. B. keine großen Brüste hatte.

    Trauriger Höhepunkt war, als ich meine Ex-Freundin dazu bringen wollte, sich ihre Brüste vergrößern zu lassen. Entweder sie lässt sich richtige “Monstertitten” machen oder es ist aus zwischen uns.

    Es ist echt unglaublich, was für einen Einfluss diese Bilder auf mich hatten, wie sie in meinen Alltag geflossen sind.

    Ich bin regelrecht in eine Pornowelt eingetaucht und habe mein ganzes Leben danach ausgerichtet.

    Einen großen Anteil hatte auch die Rene Schwuchow Show, die damals im Fernsehen lief.

    Wie auch bei einem Alkoholiker gilt natürlich: Man bleibt sein Leben lang abhängig und ab und zu bin ich eben auch etwas notgeil und ziehe mir wieder entsprechendes Material rein.

    Aber hinterher habe ich immer ein extrem schlechtes Gewissen.

    Ganz ohne sexuelle Reize komme ich jedoch trotzdem nicht aus, zumal ich allein schon um nächtliche feuchte Träume zu vermeiden, es mir alle paar Tage mal mache.

    Ich habe da so einen Fetisch auf den ich nicht näher drauf eingehen möchte.

    Ich merke, wie sich mein Bild von Frauen stark gebessert hat, seitdem ich diese Fetisch-Bilder als “Vorlage” verwende anstelle von großbrüstigen Frauen.

  18. Bernd

    15. Juli 2017 at 23:26

    Hallo, ich bin im reiferen Alter über 50J.und schaue sehr lange schon immer mal wieder Pornos.Früher Videos aus den Videotheken,dann DVDs,Die letzten Jahre auch im Internet.
    Ich finde man muß da unterscheiden,ob der Mann eine Partnerin hat oder alleine lebt. Ich lebe halt wie viele Männer alleine. Habe vieles versucht eine Frau kennenzulernen,wie glaube ich viele berufstätige Männer auch,die wegen dem Beruf wenig Zeit haben.
    Früher fand ich es wesentlich einfacher eine Frau anzusprechen und kennenzulernen. Alleine das ständige aufs-Handy-Glotzen…verhindert einen Blickkontakt zwischen den Menschen,die sich da begegnen.
    Oder die (Single-)Frau hat einen Hund und ist dann nur mit dem Hund beschäftigt…
    Ausserdem ,sorry,sind viele deutsche Frauen wirklich sowas von ichbezogen,emanzipiert…signalisieren…ich will alleine bleiben…und in einem reiferen Alter auch Problembehaftet mit Geldsorgen,Kindern,Beruf,so dass mir persönlich das oft viel zu stressig ist ,mich auf solche Frauen einzulassen. Für einmal Spaß in der Woche hat Mann den Rest der Zeit Ihre ganzen Probleme mit am Hals…Früher gingen die Männer glaub ich darum öfter ins Bordell,was ich ok finde,wenn es mit Respekt vor der Frau passiert und die Frau auch etwas Spaß hat.
    Heute kann Mann sich eben oft kostenlos im Internet zu Hause die Lust befriedigen,na und ? Wer es sehen möchte schaut es.Es zeigen sich ja auch viele private Leute da in selstgedrehten Videos. Na und ? Es ist keine gespielte Geilheit,sondern echte Lust,die da rüber kommt !Ist doch interessant ! So ist das eben. Durch das Schlüsselloch zu schauen,war immer schon aufregend.Und nun in einer sagenhaften Qualität,noch besser wie die alten DVD-Filme…ist doch fein ! Ich kann auch nicht nachvollziehen,warum man da weniger Leistungsfähig wird als wenn man nun nicht die Filme schaut und masturbiert ! Da merke ich bei mir eher das Gegenteil…Das finde ich alles Quatsch ! Auch die Sache mit der Erektion,das trifft bei mir nicht zu.Da stumpft gar nix ab,im Gegenteil,mein Teil ist bestens trainiert und das ist doch toll. Ich kann immer noch unterscheiden zwischen einem geilen Porno und einer richtigen Frau zum anfassen,mit einer schönen Stimme,mit Gefühlen,Liebe und Zärtlichkeit. Beides macht mich persönlich glücklich und das ist doch wichtig. Es geht mir wesentlich besser,wenn ich meine Lust mit Pornos toll befriedigen kann ! Anschließend hab ich doch viel bessere Laune und Stress ist abgebaut. Trotzdem freue ich mich,wenn ich real eine liebe nette Frau sehe und mein Wesen,zu lieben oder Gefühle mit der Frau verändern sich da bisher gar nicht. Es ist sogar belegt,daß regelmässiges Masturbieren den Körper und Geist entspannt,und das ganze Genital trainiert bzw. auch vor Prostatakrebs schützen kann.Also ich finde Pornos für alleinlebende Männer eine tolle Bereicherung.
    Ich habe auch mal versucht keine Pornos mehr zu schauen…was ist passiert….? Genital schläft ein….miese Stimmung…und eine Frau lernste hier in Germany dann aber auch nicht kennen…man lernt doch nicht schneller eine Frau kennen,wenn man KEINE Pornos schaut…so ist die Realität !!! Und ich glaube,den Frauen geht es heute genau so. Viel zu eingespannt in Beruf und Alltag. Da ist es manchmal viel besser,man kann für sich alleine immer mal masturbieren…und das geht natürlich mit Pornos besser als Fotos von Autos,Häusern,oder Landschaften…So…und nun schau ich mir erst mal paar Pornos im Internet an…auch bekannte Filme immer wieder gerne…und fühle mich wohl dabei !!!

  19. Tom

    19. Juli 2017 at 21:58

    Vielen Dank für den Beitrag! Alles was darin steht trifft bei mir zu. Ich bin 56 Jahre alt und masturbiere schon seit meinem 13 Lebensjahr. Früher hatte ich Pornohefte, seit dem Internetzeitalter gibt es ein inflationäres Angebot. Ich hatte schon serh früh Erektionschwierigkeiten welche immer wieder verschwanden wenn ich eine Beziehung zu einer realen Frau hatte.Mit zunehmenden Alter beunruhigte es mich immer mehr warum ich gerade bei frischen neuen sexuellen Beziehungen in der Anfangphase immer wieder zu Erektionsproblemen kam. Ich erklärte mir dies immer damit das ich die Frau eben nicht so sexuell atraktiv fand und das eine Trennung die natürliche Folge sein würde. Dies bewegte zu mehreren Experimenten. Tatsächlich kann ich davon berichten das ich einmal fast ein halbes Jahr keine Pornofilme mehr konsumierte, ja sogar auf jegiches Masturbieren verzichtete. Das Resultat war das ich viel mehr Energie hatte und wesentlich sensibler auch ggü realen Frauen war. Tasächlich hat schon eine Berührung oder Umarmung Glücksgefühle in mir ausgelöst. Ich war wesenlich ausgeglichender- mehr bei mir. Jetzt bin ich wieder in einer Lebensphase, ich bin seit einem Jahr Single und habe fast täglich Pornos angeschaut und masturbiert. Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel gelesen welcher den Zusammenhang zwischen Pornosucht, Erektionstörungen und Dopamin und Serotonin beschrieb. Da wurde es mir vollkommen klar wo die Ursache lag und die Lösung- nämlich Abstinenz von Pornofilmen und Bildern. Ich freu mich schon auf den Dopaminrausch den ich auf natürliche Art und Weise spüren werde, sei es durch Sex mit einer realen Frau, Zusammensein mit Freunden oder Familie, gutes Essen Sport, beruflichen Erfolg, gutes Wetter, Urlaub Sport- ich glaube wir haben ein unermessliche resorcen an Botenstoffen und damit Potential zum Glücklichsein- noch einmal danke!

  20. Mollenhauer

    12. September 2017 at 2:38

    Mein Name ist Tina , mein Mann schaut sich seit Jahren täglich Pornos an, eine zeitlang habe ich es ignoriert . Wir hatten eine Phase wo es 3-4 Jahre mit unserem Sexleben nicht funktionierte , ich habe ihn zum Urologen geschickt , der Testosteron Spiegel war am untersten limit ,hat dann Spritzen erhalten . Unser liebesleben hat sich normalisiert aber nur für kurze Zeit , da es meinem Mann nicht genügt hat, schaut er sich jetzt
    Pornos mit Testosteron und Viagra an und das täglich . Es ist bequem sich vor dem Bildschirm zu befriedigen mann muß auf niemanden eingehen und keine kraft aufwenden , und zum guten schluß betrügt er mich seit einem Jahr doppelleben , sie ist ja auch nur mittel zum zweck , obwohl wir regelmäßig guten Sex haben . Ja er stellt mehr ausgefallene Ansprüche z.b. Anal Sex usw . Dann meinte ich nur wenn er sich nicht in den Arsch bumsen lässt dann kann er es nicht von jemand anderem erwarten . Da sieht man mal wie das in der Kombination krank macht . Und ich möchte nicht wissen was so alles auf seinem Handy ist denn es ist alles verschlüsselt , der hat sehr viel zu verbergen . Ja das ist Krank

  21. Deckmake

    18. September 2017 at 17:27

    Deswegen mag ich den Islam ;)
    Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen (Geschlechts)trieb (mehr) haben, den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind. Und sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit (nicht) bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verborgen tragen. Wendet euch alle reumütig Allah zu, ihr Gläubigen, auf daß es euch wohl ergehen möge!

    • Deckmake

      18. September 2017 at 17:30

      Und wenn man das tuht haben viele gesagt man hat bock auf etwas Süßes!
      Könnt ja selber gucken ob dies passiert wenn den Hormonen :)

  22. Otto Fräser

    25. November 2017 at 10:43

    Ich kann diese Studie nur bestätigen. Seit knapp 25 Jahren konsumiere ich Pornos, erst Zeitschriften, DVDs und nun die große Auswahl im Net.
    Die Damen in meinen letzten 2 Beziehungen waren sexuell sehr aufgeschlossen und es gab kaum etwas, was wir nicht praktiziert haben. Trotzdem habe ich Pornos geschaut, teilweise auch mit meinen Partnerinnen.
    Seit knapp 2 Jahren lebe ich nun alleine….lerne wohl relativ schnell Frauen via Internet kennen (Single-Börsen) und es kommt auch meist relativ schnell zum Sex aber ich merke, dass mich in der Regel diese Frauen sexuell nicht mehr ansprechen.
    Leider ist es so, dass ich beim reinen Geschlechtsverkehr so gut wie nie mehr zum Höhepunkt gelange, nur wenn ich selbst Hand anlege. Mich fragen die Damen dann immer, warum das so ist.
    Mittlerweile habe ich gar kein Interesse mehr überhaupt noch eine Frau-Partnerin, egal ob im Net oder im realen Leben kennen lernen zu wollen.
    Ich verspüre kein Verlangen nach einer Frau.
    Mir ist es viel zu stressig, zu anstrengend, zu lästig, zu ungeil…Frauen die einfach nur Sex mit mir wollen gibt es in meinem Umfeld….diese sprechen mich in keinster Weise an…..probiert habe ich das schon.
    Fazit für mich: Ich werde wohl bei den Pornos bleiben und weiterhin selbst Hand anlegen

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